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Die Umweltzerstörung durch den Menschen begann schon vor vielen tausend Jahren und erhielt vor allem durch die Sesshaftwerdung der ersten antiken sog. Hochkulturen einen vehementen Vorschub. Heute hat die Naturzerstörung eine Komplexität erreicht, die von kaum noch einem Menschen in all ihren Verstrickungen durchschaut wird. Klimawandel, Naturkatastrophen, Migrationswellen, Ressourcenmangel, Artenschwund sind nur ein paar offensichtliche Folgen. Dabei ist die zentrale Ursache dieser jahrtausendelangen Entwicklung eigentlich ganz simpel und dennoch furchtbar schwierig. Das Kardinalproblem ist der in uns wohl verhaltensgenetisch angelegte Wunsch nach Konsum oder mit anderen Worten: immer mehr, immer größer, immer schöner, immer mehr Schein. Ob wir diesen Bedürfnissen nach scheinbarer Selbstentfaltung weiterhin nachgeben, ist aufgrund der mittlerweile erreichten Ausprägung der Naturzerstörung, der Besiedlungsdichte unseres Planeten und von immer gefährlicher werdenden politischen Rangeleien um Wirtschaftsvorteile eigentlich keine ethische oder sonstige kulturell begründbare Frage mehr. Wir müssen unseren Life-Style überdenken. Umweltbewusstsein bedeutet nicht nur zu wissen, wo ich z. B. CO₂ einsparen kann, sondern auch zu erkennen, dass überall Marketingstrategen lauern, die uns bei unseren archaischen Bedürfniswurzeln packen wollen, um uns Dinge zu verkaufen, die das Leben noch komfortabler oder uns scheinbar schöner, besser, bedeutender machen sollen. Aber, mal ehrlich, wer ein bestimmtes Deo benutzt, ist noch kein Hollywood-Star. Viele Produkte, die wir heute als scheinbar lebensnotwendig kaufen, konnten wir uns gestern noch nicht einmal vorstellen und haben sie deshalb auch nicht vermisst. Unser relativ kleiner, wunderschöner, vielfältiger Planet besiedelt mit unzähligen Lebewesen, darunter acht Milliarden Menschen, nötigt uns zu überdenken, was wir konsumieren, wie es produziert und transportiert wird. Weniger ist manchmal mehr. Qualität statt Quantität. Und dann gibt es da noch die archaische Wurzel der Biophilie in uns, die Liebe zur Natur, die nach wie vor viele von uns nach draußen ins Grüne lockt.
Die Umweltzerstörung durch den Menschen begann schon vor vielen tausend Jahren und erhielt vor allem durch die Sesshaftwerdung der ersten antiken sog. Hochkulturen einen vehementen Vorschub. Heute hat die Naturzerstörung eine Komplexität erreicht, die von kaum noch einem Menschen in all ihren Verstrickungen durchschaut wird. Klimawandel, Naturkatastrophen, Migrationswellen, Ressourcenmangel, Artenschwund sind nur ein paar offensichtliche Folgen. Dabei ist die zentrale Ursache dieser jahrtausendelangen Entwicklung eigentlich ganz simpel und dennoch furchtbar schwierig. Das Kardinalproblem ist der in uns wohl verhaltensgenetisch angelegte Wunsch nach Konsum oder mit anderen Worten: immer mehr, immer größer, immer schöner, immer mehr Schein. Ob wir diesen Bedürfnissen nach scheinbarer Selbstentfaltung weiterhin nachgeben, ist aufgrund der mittlerweile erreichten Ausprägung der Naturzerstörung, der Besiedlungsdichte unseres Planeten und von immer gefährlicher werdenden politischen Rangeleien um Wirtschaftsvorteile eigentlich keine ethische oder sonstige kulturell begründbare Frage mehr. Wir müssen unseren Life-Style überdenken. Umweltbewusstsein bedeutet nicht nur zu wissen, wo ich z. B. CO₂ einsparen kann, sondern auch zu erkennen, dass überall Marketingstrategen lauern, die uns bei unseren archaischen Bedürfniswurzeln packen wollen, um uns Dinge zu verkaufen, die das Leben noch komfortabler oder uns scheinbar schöner, besser, bedeutender machen sollen. Aber, mal ehrlich, wer ein bestimmtes Deo benutzt, ist noch kein Hollywood-Star. Viele Produkte, die wir heute als scheinbar lebensnotwendig kaufen, konnten wir uns gestern noch nicht einmal vorstellen und haben sie deshalb auch nicht vermisst. Unser relativ kleiner, wunderschöner, vielfältiger Planet besiedelt mit unzähligen Lebewesen, darunter acht Milliarden Menschen, nötigt uns zu überdenken, was wir konsumieren, wie es produziert und transportiert wird. Weniger ist manchmal mehr. Qualität statt Quantität. Und dann gibt es da noch die archaische Wurzel der Biophilie in uns, die Liebe zur Natur, die nach wie vor viele von uns nach draußen ins Grüne lockt.
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