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Wer war und wer ist Jesus Christus? Das ist eine ebenso spannende wie herausfordernde Frage – denn mit seiner Gestalt verbindet sich der steile Anspruch, hier begegne der eine Sohn Gottes, ja die Wahrheit schlechthin und der Sieger über Tod und Hölle. Letztlich stellt sich somit die Gottesfrage selbst – als nicht nur theoretische, sondern existenzielle Frage. Christologie ist darum das enorm bedeutsame, wissenschaftlich fundierte Bemühen, sich mit Jesus und seinem wahrhaft königlichen Anspruch, ohne den er nicht ans Kreuz geschlagen worden wäre, sowie mit der Botschaft von seiner Auferstehung und Himmelfahrt ernsthaft und mit Nachdruck zu befassen. Der Systematische Theologe Werner Thiede legt eine „Kirchliche Christologie“ vor, die sich einerseits mit bekannten Zweifeln der liberalen Theologie und Skeptikern jeder Art auseinandersetzt – und die das andererseits im offengelegten Interesse einer grundsätzlichen Bejahung der altkirchlichen und ökumenischen Bekenntnisse zu Jesus Christus tut. Dabei versteht sich der Titel „Deus Homo“ ausdrücklich als provokanter Gegenwurf zu dem Weltbestseller „Homo Deus“ von Noah Yuval Harari. Erstrebt doch die Hightech-Kultur unserer Tage auf dem Hintergrund der Philosophie des Transhumanismus eine Art Selbstvergöttlichung des Menschen – mit immer bedrohlicher werdenden Folgen für die Menschheit! Gerade deshalb ist die Botschaft von dem Mensch gewordenen Gott heute von enormer Relevanz, ja dringend notwendiger spiritueller Kraft. Thiedes Monographie zeigt klar und deutlich: In der Begegnung mit der Christus-Frage treten Konflikte zwischen grundlegenden Paradigmen, zwischen unterschiedlichen Wirklichkeits- und Selbstverständnissen, ja zwischen religiösen Wahrheitsansprüchen zutage. Dieser Grunderkenntnis dient auch ein übersichtlicher Gang durch die Dogmengeschichte, der bis in die zeitgenössischen Debatten um den „kosmischen Christus“ führt.
Wer war und wer ist Jesus Christus? Das ist eine ebenso spannende wie herausfordernde Frage – denn mit seiner Gestalt verbindet sich der steile Anspruch, hier begegne der eine Sohn Gottes, ja die Wahrheit schlechthin und der Sieger über Tod und Hölle. Letztlich stellt sich somit die Gottesfrage selbst – als nicht nur theoretische, sondern existenzielle Frage. Christologie ist darum das enorm bedeutsame, wissenschaftlich fundierte Bemühen, sich mit Jesus und seinem wahrhaft königlichen Anspruch, ohne den er nicht ans Kreuz geschlagen worden wäre, sowie mit der Botschaft von seiner Auferstehung und Himmelfahrt ernsthaft und mit Nachdruck zu befassen. Der Systematische Theologe Werner Thiede legt eine „Kirchliche Christologie“ vor, die sich einerseits mit bekannten Zweifeln der liberalen Theologie und Skeptikern jeder Art auseinandersetzt – und die das andererseits im offengelegten Interesse einer grundsätzlichen Bejahung der altkirchlichen und ökumenischen Bekenntnisse zu Jesus Christus tut. Dabei versteht sich der Titel „Deus Homo“ ausdrücklich als provokanter Gegenwurf zu dem Weltbestseller „Homo Deus“ von Noah Yuval Harari. Erstrebt doch die Hightech-Kultur unserer Tage auf dem Hintergrund der Philosophie des Transhumanismus eine Art Selbstvergöttlichung des Menschen – mit immer bedrohlicher werdenden Folgen für die Menschheit! Gerade deshalb ist die Botschaft von dem Mensch gewordenen Gott heute von enormer Relevanz, ja dringend notwendiger spiritueller Kraft. Thiedes Monographie zeigt klar und deutlich: In der Begegnung mit der Christus-Frage treten Konflikte zwischen grundlegenden Paradigmen, zwischen unterschiedlichen Wirklichkeits- und Selbstverständnissen, ja zwischen religiösen Wahrheitsansprüchen zutage. Dieser Grunderkenntnis dient auch ein übersichtlicher Gang durch die Dogmengeschichte, der bis in die zeitgenössischen Debatten um den „kosmischen Christus“ führt.
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